Lektorat, Korrektorat & Schreibbegleitung in München

Sie suchen eine Lektorin für Sachbücher und wissenschaftlichen Text? Mit meiner Erfahrung aus Universität und Buchbranche unterstütze ich Autorinnen und Autoren, Verlage, Agenturen und öffentliche Einrichtungen.

Sie wollen sich als Expertin oder Experte mit Ihrem Sachbuch einen Namen machen? Entwickeln Sie mit mir Ihr Buch – und erzählen Sie Ihr Erfahrungswissen als lebendige Geschichte.

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Schreibtipps aus dem Leben (2): Unbequeme Anfänge

In meinen ersten Semesterferien ging ich für ein paar Wochen nach Berlin, um eine Hospitanz bei einer überregionalen Tageszeitung zu machen. Einer meiner ersten Aufträge war, über die Biotech-Branche zu schreiben. Dazu gehörte ein Ortstermin: ein Interview mit der Geschäftsführerin eines neu gegründeten Biotech-Unternehmens. Zurück a...



Die Einleitung als Schreibkompass

Einleitungen gehören zu den eher unbeliebten Schreibaufgaben. Mit den am Buchbeginn formulierten Gedanken sind hohe Erwartungen verbunden, der Einstieg gilt als prägend für das gesamte Leseerlebnis. Deshalb heißt es oft, wir sollen die Einleitung erst dann schreiben, wenn unser Wissen über das Buch auf dem Höhepunk...



Schreibtipps aus dem Leben (1): Schreiben für Oma?

Ein Schreibtipp, dem ich immer wieder begegnet bin, lautet: Wenn du nicht weißt, wie du schreiben sollst, dann schreib für deine Oma. Stell sie dir als Leserin vor, die in deinem Aufsatz oder deiner Hausarbeit alles versteht. Ich erinnere mich, dass ich diesen Tipp zum ersten Mal an de...



Vor der Rohfassung

Die ersten, sagen wir mal, zwanzig Minuten eines Buchprojekts sind fantastisch. Die Ideen sprühen, alles darf wild durcheinandergehen. Wir kritzeln Schlag- und Stichworte auf Papier oder tippen sie in den Computer. Wir sind begeistert und aufgeregt. Alles scheint möglich! Auf dieser kreativen Welle kommen wir auch noch in de...



Kritik von innen

Viele Autorinnen und Autoren schreiben niemals allein. Sie sind vielleicht allein im Raum oder am Schreibtisch – aber gleichzeitig quatschen an ihren Texten unzählige Stimmen mit. Die haben sich im Kopf festgesetzt, nörgeln und maulen: über die Wortwahl, die These, die Struktur, den Stil, jeden einzelnen Gedanken. Einfach alles. Diese...



Kritik von außen

Sobald Ihr Buch in der Welt ist, erleben Sie einen Kontrollverlust. Leute, die Sie nicht ausgesucht haben, lesen Ihr Werk. Sie schreiben und reden darüber. Sie fällen Urteile. Nichts anderes bedeutet Kritik zunächst, der Begriff zeigt per se keine Tendenz an. Kritik und Gefühle Trotzdem ist da d...



Struktur und Chaos

Meinen ersten Schreibworkshop buchte ich im Sommer 2012. In den Wochen und Monaten davor hatte ich versucht, meinen Schreibprozess für die Doktorarbeit zu zähmen. Ich arbeitete daran, weniger draufloszuschreiben und besser zu planen. Mit mäßigem Erfolg. Wie viel Chaos ist beim Schreiben und Denken überhaupt erlaubt? Muss nicht besse...



Mut zum Buch

Neulich im Gespräch: „Es werden ja heutzutage viel zu viele Bücher veröffentlicht.“ Daraufhin ich: „Nein, es sind viel zu wenige!“ Zu wenige gute natürlich. Denn viele Menschen, die ein tolles Sachbuch oder einen Ratgeber schreiben könnten, tun das nicht. Warum? Originalstimmen Bei mir zuhause auf dem Dachboden...



Eigene Texte korrigieren in 10 Schritten

Eigene Fehler sehen wir erst, wenn wir zeitlich und gedanklich Abstand vom Text genommen haben. Stecken wir noch zu tief drin, überlistet unser Gehirn das Auge. Wir lesen oberflächlich, was auf dem Papier steht. Den Rest ergänzt unser Gedächtnis. Diese Rechtschreibkorrektur unseres Kopfs ist der Grund, warum das ...



Warum klingt mein Sachbuch nach Behördendeutsch? Wege aus dem Nominalstil

Wenn ich nach dem EINEN Schreibtipp gefragt werde, mit dem Sachbücher stilistisch deutlich besser werden, dann sage ich: durch die systematische Eliminierung des Nominalstils. Wer nicht weiß, was der Nominalstil ist, sieht sich bitte den vorangegangenen Satz an. Warum habe ich nicht geschrieben: Vermeiden Sie systematisch den Nominalstil? Weil ic...



Warum ein Sachbuch schreiben? 3 bessere Gründe

Sie kennen die wichtigsten Argumente, warum Sie ein Sachbuch über Ihr Expertenthema schreiben sollten. Ein Buch macht Sie und Ihr Wissen sichtbar. Sie bauen Ihr Geschäft als Marke auf und bringen sich ins Gespräch. Das sind alles Punkte, von denen Sie profitieren werden. Allerdings erst, wenn das Buch fer...



Das Ich im wissenschaftlichen Text

In den ersten Semestern meines Geschichtsstudiums lernte ich: Schreibe niemals „ich“ im wissenschaftlichen Text! In meinen Arbeiten „wurde“ in der Folge etwas belegt. Oder die Studie selbst war der Akteur: Sie „will“ etwas zeigen. Ich wandelte mich zum forschenden, wissenschaftlichen Subjekt – und ließ dieses gleichzeitig aus meinen Texten verschwinden. Ich-Tabu Das „Ich-Tabu“ ...



Aus meinem Lektorat: Stadt und Region als Arbeitsort - Tagungsdokumentation

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie verändern sich Wohnen, Arbeiten und Produktion - und ist das alles überhaupt miteinander vereinbar? Diese Fragen standen auf dem 6. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik am 1. + 2. Juni 2018 in Berlin im Mittelpunkt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten mit Stadtplanenden ihre Konzepte - etwa die urbane Fa...



Aus meinem Lektorat: Mit Biofakten leben

Pflanzen erscheinen uns auf den ersten Blick als durch und durch „natürlich“. In ihrer wilden Form gedeihen sie von selbst, und es gab sie schon vor dem Erscheinen des Menschen auf der Erde. Doch auf den zweiten Blick sind viele Gewächse gleichzeitig auch „gemacht“, also künstlich manipuliert: Das gilt be...



Warum ein Lektorat?

Ein Lektorat bietet Schreibenden die Chance, den eigenen Text aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, nämlich mit den Augen eines sehr erfahrenen Lesers bzw. einer Leserin. Ein Lektorat achtet auf viele Dinge gleichzeitig: Struktur, Sprache, Leserführung, Stringenz, Verständlichkeit. Sich darauf einzulassen, bedeutet nicht, den eigenen Standpunkt als Aut...



Warum ein Korrektorat?

Ein gründliches Korrektorat verbessert die Qualität von Texten entscheidend. Leserinnen und Leser freuen sich über flüssige Lektüre ohne Rechtschreibfehler, falsche Kommas, schiefe Ausdrücke oder Buchstabendreher. Prüfer, die sich nicht dauernd über kleine Patzer und Ungenauigkeiten ärgern müssen, geben bessere Noten. Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Aufsätze, ...